Schwentinefahrt 2.0
Vom 01. bis 03. Mai gab es dieses Jahr eine Fortsetzung der Schwentinefahrt aus dem letzten Jahr. Diesmal ging es mit zwei Übernachtungen vom Plöner See bis zur Schwentinemündung in die Kieler Förde. Früh am Freitag hieß es Boote aufladen und bei strahlendem Sonnenschein ging es los nach Plön. Das wunderbare Wetter hatte auch viele andere Ausflügler schon früh herausgelockt und so mussten wir beim Booteeinsetzen am Ascheberger Parkplatz, dem Bikertreff, etwas improvisieren, aber am Ende war alles gut verstaut. Nach Vollzug eines althergebrachten Rituals zur Besänftigung von Neptun konnte eigentlich nichts mehr schief gehen und wir machten uns auf den Weg über den Kleinen Plöner See hinein in die Schwentine.
Einen ersten Stopp gab es am Ende des Fuhlensees, bei Wahlstorfer Mühle, mit Fischbrötchen und Kuchen. Danach ging es weiter zu unserem ersten Übernachtungsstopp, dem Gelände der Gemeinschaft der Wasserwanderer e.V. Preetz, einem traumhaft gelegenen Gelände mit viel Natur und einem Kuckuck, den manche noch bis tief in die Nacht hören konnten. Am folgenden Morgen machte eine kleine Gruppe einen Spaziergang in das nahe gelegene, wunderschöne Preetz, wo die Bäckerei Pasader Backhaus am Markt schon ihre Tore geöffnet hatte, bekannt für eine süddeutsche Spezialität, die Seele, die begeisterten Anklang fand. Die Strecke des zweiten Tages ging von Preetz bis Klausdorf, direkt bei Kiel, und ist stärker durch den Flusslauf geprägt als die Seen des ersten Tages. Hier musste auch vor dem Wasserkraftwerk Raisdorf ausgesetzt und für zwei Kilometer alles per Bootswagen transportiert werden. Die Unterschiede der verschiedenen Bootswagenmodelle hinterließ bei sommerlichen Temperaturen bleibenden Eindruck.
Zur Übernachtung steuerten wir dann das Gelände des TSV Klausdorf an, wo gerade Obstbäume in Blüte standen und das einfach wunderschön und wunderschön gelegen ist. Nachts zog auch hier das Naturerlebnis eines sehr mitteilungsfreudigen Kuckuck viele in seinen Bann. Für den dritten Tag war geplant, zur Kieler Förde zu paddeln und wieder zurück. So wurde das auch gemacht, einschließlich der Bootsrutsche hinunter in den Hafen. Jedoch musste die Strecke etwas abgekürzt werden, weil ein Gewitter für den Nachmittag angekündigt war. Nach einer sehr gelungenen und abwechslungsreichen Fahrt durch eine großartige Naturlandschaft voll gepackt mit viele großen und kleinen Eindrücken waren wir am Sonntagabend schließlich zurück in Hamburg. Ganz herzlicher Dank gilt Bö und Dirk für die Organisation der Tour sowie dem Verein der Wasserwanderer in Preetz und dem TSV Klausdorf für die freundliche Beherbergung.




